Friedrich-Preis

Seit 1998 wird im Rahmen des Symposions jeweils der Erhard-Friedrich-Preis für besondere Leistungen in der Fachdidaktik verliehen.

Für die Verleihung eines solchen Wissenschaftspreises hat sich Horst Sitta erheblich eingesetzt und schließlich den Verleger Erhard Friedrich als dessen Stifter gewonnen. Der Preis wird durch eine unabhängige Auswahljury zuerkannt. Vorsitzende dieser Jury waren in den letzten Jahren Kaspar H. Spinner (für 1998 und 2000), Jürgen Baurmann (für 2002 und 2004), Albert Bremerich-Vos (für 2006 und 2008), Cornelia Rosebrock (für 2010), Astrid Müller (für 2012 bis 2018), Ulf Abraham (für 2020 und 2022), Björn Rothstein (seit 2024).

Preisträger*innen

Der Friedrich-Preis 2024 geht an Astrid Müller (Universität Hamburg)

  • 2024: Astrid Müller, Universität Hamburg
  • 2022: Irene Pieper, Freie Universität Berlin
  • 2020: Thomas Zabka, Universität Hamburg
  • 2018: Cornelia Rosebrock, Universität Frankfurt
  • 2016: Helmuth Feilke, Universität Gießen
  • 2014: Ulf Abraham, Universität Bamberg
  • 2012: Jakob Ossner, Pädagogische Hochschule St. Gallen
  • 2010: Werner Wintersteiner, Universität Klagenfurt
  • 2008: Gerhard Augst, Universität Siegen
  • 2006: Mechthild Dehn, Universität Hamburg
  • 2004: Kaspar H. Spinner, Universität Augsburg
  • 2002: Peter Sieber, Pädagogische Hochschule Zürich
  • 2000: Bettina Hurrelmann, Universität zu Köln
  • 1998: Karlheinz Fingerhut, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Jury

Der Jury gehören je zwei Vertreter des Vereins Symposion Deutschdidaktik und des Deutschen Germanistenverbandes, Fachgruppe Deutschlehrer(innen) an. Hinzu kommen zwei weitere Mitglieder, die der Friedrich Verlag benennt – den Vorsitzenden und einen prominenten Erziehungswissenschaftler. Seit 2020 nimmt außerdem in beratender Funktion ein/e Vertreter/in des Friedrich-Verlags (Hannover) an den Auswahlsitzungen teil.

Stifter

Erhard Friedrich (1927-2005) hat den bis heute unter seinem Namen erfolgreichen Verlag ab 1960 schrittweise zu einem der im deutschsprachigen Bereich wichtigsten Häuser für Bildungsmedien ausgebaut. Die Fachzeitschriften und später auch Fachbücher des Verlags verdanken ihren dauerhaften Erfolg der geglückten Vermittlung bildungs- und didaktikwissenschaftlicher Forschung mit der und an die Schulpraxis. Die 1997 vom Ehepaar Friedrich gegründete Stiftung widmet sich daher der Aufgabe, praxisorientierte Forschung zu fördern. In diesen Zusammenhang ist die Schaffung des Friedrich-Preises für Deutschdidaktik zu stellen.