Förderpreis Deutschdidaktik

Mit dem Förderpreis sollen junge Wissenschaftler*innen, die sich besonders um die Vermittlung der deutschen Sprache und Literatur ausgezeichnet haben, gefördert werden. Anlässlich des SDD 2006 in Weingarten konnte der Preis erstmals vergeben werden.

Preisträger*innen

Der Förderpreis Deutschdidaktik 2024 geht an Florian Hesse

  • 2024: Florian Hesse. Forschungsschwerpunkte: Professions- und Professionalisierungsforschung, Unterrichts(qualitäts)forschung, schulische Praxisphasen, Kinder- und Jugendliteratur und -medien.
  • 2022: Christina Knott: Schreibkompetenz fördern mit Textproduktionsstrategien zum Erzählen. Eine Interventionsstudie am Übergang von Primar- zu Sekundarstufe I.
  • 2020: Stefan Emmersberger. Forschungsschwerpunkte: Text- und Medientheorie, didaktischempirische Schreibforschung; literarisches Lernen mit Kinder- und Jugendmedien; Digitalisierung im Deutschunterricht.
  • 2018: Katrin Kleinschmidt-Schinke. Forschungsschwerpunkte: Adaptives Sprachhandeln, Lehrer/innensprache, Unterrichtssprache und Unterrichtskommunikation; entwicklungssensitive Sprachdidak-tik; Spannungsfeld Mündlichkeit–Schriftlichkeit; leichte Sprache.
  • 2016 Benjamin Uhl. Forschungsschwerpunkte: Erzählen / Erzähldidaktik; Grammatik / Grammatikdidaktik, Schreibentwicklung und basaler Schrifterwerb; Fach- und Bildungssprache; inklusiver Sprachunterricht
  • 2014: Daniel Scherf. Forschungsschwerpunkte: fachdidak-tische Professionsforschung, literarische Verstehens- und Unterrichtsprozesse, Alphabetisierung Erwachsener.
  • 2012: Dorothee Wieser. Forschungsschwerpunkte: Lehrer-professionalität; qualitativ-empirische Unterrichtsforschung; Metaphernverstehen; Wissensver-mittlung im Literaturunterricht,; epistemologische Überzeugungen.
  • 2010: Daniel Nix. Forschungsschwerpunkte: Didaktik der deutschen Literatur; Lesetheorie und Lesedidaktik; Leseförderung und Lesecurriculum; Empirische deutschdidaktische Unterichtsforschung; Theorie der fantastischen Literatur (für Kinder und Jugendliche); literale Sozialisation.
  • 2008: Christoph Bräuer. Forschungsschwerpunkte: Lese- und Schreibforschung und Lese- und Schreibdidaktik; Empirische Unterrichtsforschung; Lehrerprofessionalität, Kompetenzen und Könnerschaft; Literale Sozialisation und Schriftspracherwerb; Deutschdidaktik als (praktische) Wissenschaft; literarisch-ästhetische Erfahrung.
  • 2006: Thorsten Pohl. Forschungsschwerpunkte: Textlinguistik; Wissenschaftslinguistik; studentisches Schreiben; Schreibentwicklung; Sekundäre Literalisierung; Epistemisierung des Unterrichtsdiskurses.

Kuratorium

Vorsitzende des Kuratoriums: Prof. Dr. Cornelia Rosebrock (Universität Frankfurt a. M.), Prof. Dr. Matthis Kepser (Universität Bremen), Prof. Dr. Helmuth Feilke (Universität Gießen), Rektorin Prof. Dr. Karin Schweizer (PH Weingarten).

Stifter

Prof. Dr. Kaspar Spinner ist Gründer dieser Stiftung. Er hat sie mit einem Stiftungskapital von 100.000 Euro ausgestattet und inzwischen weitere 70.000 Euro hinzugestiftet. Aus dessen Erträgen wird regelmäßig ein Förderpreis ausgerichtet.